Ein paar Gedanken zum Thema Schamanismus

 

Wir sind alle immer von der geistigen Welt umgeben, ob wir daran glauben oder nicht. Viele Menschen merken sehr wohl, dass „es mehr Dinge im Himmel und auf der Erde gibt, als unsere Schulweisheit sich träumt.“ („there are more things in heaven and earth, Horatio, than are dreamt of in your philosophy“, Shakespeare, Hamlet 1/5)

Offiziell ist in der westlichen Welt nur das rationale Denken zugelassen. Wissenschaft ist der Glauben, dem im Westen gehuldigt wird. Das mechanistische Weltbild funktioniert aber nicht als Seins- Erfahrung. Weil die Verbundenheit mit dem Geistigen fehlt.

Dieser Mangel wurde immer wieder Menschen aus Europa und Amerika bewußt und sie suchten die Quellen des spirituellen Erlebens in den Lehren des asiatischen Raums und den spirituellen Praktiken der indigenen Völker Süd- und Nordamerikas, sowie der Völker am nördlichen Polarkreis und in Asien, die sich ihr Wissen trotz allem erhalten konnten. Es ist eines der vielen traurigen Kapitel der Menschheitsgeschichte wie die „zivilisierten“ Menschen den Schamanismus auszurotten versuchten. Glücklicherweise gelang es ihnen nicht, denn der Schamanismus verschwand nie ganz und es gab immer Meister und Meisterinnen, die diese wirksame Heilmethode praktizierten und weitergaben. In Europa und Amerika erlebt der Schamanismus seit Mitte des vorigen Jahrhunderts eine Renaissance.

Wir entdeckten, dass dieses uralte Wissen auch in unserer europäischen Kultur einst verwurzelt war, und schamanisches Handeln eine Fähigkeit aller Menschen auf der ganzen Welt ist.

Diese Wurzeln gehen zurück bis in vorkeltische und vorgermanische Zeit, als auch die Frauen großen Einfluß als Schmaninnen hatten.

Schamanisches Heilen bezieht die geistigen Dimensionen mit ein und öffnet so größere Räume und Ressourcen zur Heilung. Für den Schamanen oder die Schamanin gibt es viele Welten, die er (sie) bereisen kann um

Antworten und Heilung für den Hilfesuchenden zu erhalten.